Ich habe mich entschieden, mich so lange krankschreiben zu lassen, wie es nötig ist, um wieder ganz gesund zu werden. Ich werde auch nicht ausrechnen, wie viel (wenig) Krankengeld ich bekomme, sondern das nehmen, was die Kasse mir zahlt. Stattdessen will ich weiterhin dafür sorgen, dass es mir so richtig, richtig gut geht. Damit ich alle anstehenden Behandlungen gut hinter mich bringe und bald Knötchen-frei bin.
Schicksal oder selbst schuld?
Die Frage nach dem „Warum ich?“ bei einer Krebserkrankung ist so nachvollziehbar wie selbstzerstörerisch. Und obwohl die Suche nach einer Antwort quälend ist, braucht es ab Tag 1 der Diagnose doch eine innere Haltung dazu. Denn egal, mit wem ich spreche, immer wieder werde ich damit konfrontiert. [Weiterlesen]
Nach der OP – ernsthaft –
Meine linke Brust fühlt sich kleiner an. Es ist ein ganz seltsames Gefühl, als ob etwas fehlt. So viel haben sie ja gar nicht raus geschnitten. Läppische 2,3 cm plus ein bisschen drumherum. Dennoch spüre ich förmlich, dass dort etwas anders ist, als vorher.[Weiterlesen]
Nach der OP – lustig –
Ich habe am ganzen Körper blaue Flecken. Einige kann ich erklären, andere nicht.
Ich wage mich mal an eine Erklärung. Es könnte sich im OP oder im Aufwachraum z. B. so zugetragen haben…[Weiterlesen]
Sie sind auch so ne ganz Harte, ne?
Mit diesem Spruch der Brustfachschwester wurde ich an Tag 1 nach meiner Diagnose konfrontiert. Was sie auf meine Nachfrage antwortete, weiß ich schon gar nicht mehr. Nur, dass mich ihre Antwort nicht überzeugt hat, blieb hängen.[Weiterlesen]
